| Windows vs. KDE |
| Mittwoch, den 05. August 2009 um 08:02 Uhr | |||||||||||||||||||||||||||||||||
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Windows 7 ist fertig und KDE 4.3 Final wurde veröffentlicht. Deswegen möchte ich mal Windows und KDE in diesem Beitrag vergleichen. Jedoch wie oft wurde Linux mit Windows verglichen, und mal der eine, mal der andere Fazit gezogen. Oft lauten die Argumente gegen Linux wie folgt: „Schlechte GUI..“, „Man muss kryptische Befehle in die Kommandozeile eingeben..“, „Fehlende Unterstützung für ...“, „Nur als Server zugebrauchen..“, . Aber häufig sind Argumente von beiden Seiten ohne festen Untergrund, nichtig oder von Ideologien getrieben. Deshalb will ich möglichst die Vorteile von beiden System hervorheben und den Leser selbst die Entscheidung überlassen was ihm besser passt und gefällt. Natürlich ist mir bekannt, dass Windows 7 und KDE 4.3 sich nicht vergleichen lässt, da KDE eine grafische Arbeitsumgebung ist und Windows 7 ein ganzes Betriebssystem. Deshalb werde ich hier KDE 4.3 RC 3 auf Linux und alle dazugehörigen Programme aus den openSUSE Repositories mit Windows 7 Ultimate vergleichen, aber aus Gründen der Übersichtlichkeit nur von Windows oder KDE sprechen. Preis und Lizenz
Also KDE ist kostengünstiger und macht viel weniger Probleme mit der Lizenzierung. InstallationDie Installation von Windows 7 ist wie gewohnt einfach und nach 3 Reboots fertig. Bei openSUSE ist es nicht viel schwerer, sonder man hat nur mehr Möglichkeiten, die Partionierungsvorschläge können meistens auch so angenommen werden.Der Nachteil von Windows 7 ist, dass er ein bereits installiertes Linux nicht erkennt, aber Linux erkennt ein Windows sehr wohl und berücksichtigt das auch. HardwaresupportBei Windows 7 muss man manchmal noch Treiber im Internet suchen und installieren, wie in meinem Fall die Soundtreiber. Bei Linux ging alles reibungslos und die Hardware wurde auch ohne Probleme unterstützt, außer dass man die NVIDIA-Treiber, wenn man 3D-Support haben will, entweder aus dem Repository installieren muss, oder wenn man einen neueren Kernel hat, dann auch selber kompilieren muss, was bei Windows nicht der Fall ist. Systemressourcen
KDE verbraucht weniger, lässt sich auch auf älteren Rechnern installieren und nutzen. Das heißt, dass man weniger für Hardware bezahlen muss. AusstattungMit KDE hat man gleich ein Rundum-Sorglos-Paket, mit dabei ist eine Office-Suite,Medienplayer, Instant Messenger, Videoeditor und Grafikbearbeitung. Bei Windows muss man entweder es dazukaufen oder im Internet danach suchen. Ein Vorteil von KDE ist auch die einfache Installation über den Paketmanager. Man muss auch nicht selber kompilieren, was Linux oft nachgesagt wird. Nur wenn es nicht anders geht, muss auch die Befehlszeile bedienen, aber das ist eher selten der Fall. Man wählt einfach aus einer Liste das Programm das man haben möchte und muss nicht in den Tiefen des Internets danach suchen.Dadurch ist man auch auf der sicheren Seite, da man sich nicht so einfach böse Sachen installieren wird. Man ist auch aufgrund von schnellen Updates über den Paketmanager und für jedes Programm sicherer unterwegs. Bei Windows hat so ziemlich jedes Programm einen eigenen Update-Manager, was auch weniger Komfortabel ist. Des weiteren muss man nicht Jahre auf ein Update warten. |
