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Diesmal wirklich die Gazablockade
Mittwoch, den 09. Juni 2010 um 11:59 Uhr

Nicht selten wird bei politischen Diskussionen über den Wahrheitswert einer Aussage, unbewusst oder bewusst, entschieden, indem man die Person ansieht, nämlich ob die Person links oder rechts ist, ob sie die FDP oder die Piratenpartei wählt, ob sie pro-Israeli oder pro-Gaza ist, ob die ihre Meinung zu einem anderen Thema mit der meinen übereinstimmt. Doch sollte dies keineswegs so sein. Jede Aussage muss unabhängig von ihrem Verfasser betrachtet werden, außer die Aussage hat etwas mit dem Verfasser zu tun. Wenn jemand sich kritisch zu den Palästinenser äußert, heißt das noch lange nicht, dass er pro-Israelisch ist, und die Gazablockade befürwortet. Es ist aber oftmals wirklich so, dass falls sich jemand kritisch zu den Palästinenser äußert, er auch für die Gazablockade ist. Diese Vorurteile bewahren sich zu oft, besonders im politischen Bereich, und ist man ist verführt, zu sagen, dass dies auch immer so ist.

Nun ja, ich bin also der Meinung, dass die deutschen Medien einem guten taktischen Zug der pro-Gaza Aktivisten aufgessenen sind, indem die Medien nicht zwischen den Guten und Bösen unterschieden haben, und alle in einem Topf geworfen haben.

Desweiteren betrachte ich auch die Gaza-Blockade als nicht positiv, vorallem da dies eine kriegerische Handung ist. Doch, ich bin kein isrealischer Bürger und die Isrealische Regierung handelt im Interesse ihrer Bevölkerung. Und für die Isrealis ist die Gefahr auch sehr real, dass mehr Raketen über ihren Köpfen explodieren würden, falls alle Wege nach Gaza geöffnet werden würden. Es ist also sehr unwahrscheinlich, dass die Isrealische Regierung die Gazablockade beenden wird. Auch die Forderung anderen Staaten, die Gazablockade zu beenden, wird auf taube Ohren stoßen. Denn wessen Soldaten sind noch im Afganistan, um das eigene Land vor Terroristen zu schützten?

Man muss den Konflikt irgendwie anders lösen, doch kann ich nichts vorschlagen, denn die Vorurteile, Haß und Skepsis sind auf beiden Seiten groß. Aber eins kann ich sagen, dass eine nicht-militärische Lösung die Richtige sein muss.

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Gazablokade
Montag, den 07. Juni 2010 um 14:51 Uhr

Was genau am 31.Mai geschah, kann wohl niemand genau beantworten. Die in Deutschland vorherrschende Meinung ist, soweit ich es mitbekommen habe, dass Israel einen friedfertigen und humanitären Konvoi überfallen hat, und Friedensaktivisten getötet hat.

Ein Teil des Mitschnittes des Funkverkehrs zwischen den Schiffen der Isrealis und dem Konvoi

Shut up, go back to Auschwitz!

We’re helping Arabs go against the US, don’t forget 9/11 guys!

Hier ist die Kurzversion

und hier die Langversion(nicht bearbeitet)

Weiterhin ist auch dieser Artikel interessant :

Von den Israelis an Bord gefundene oder beschlagnahme Filmaufnahmen bezeugen, dass vier israelische Soldaten von den gewalttätigen Türken unter Deck gebracht wurden, ausgezogen und dann, am Boden liegend, um ihr Leben bettelten, während mit Eisenstangen auf sie eingeprügelt wurde. Dabei hätten sich einige „echte“ Friedensaktivisten schützend vor die Soldaten gestellt. Eine Frau mit einem schweren arabischen Akzent soll die türkischen Schläger angeschrieen haben. Auf einem anderen Film sei ein arabisch aussehender Mann mit einer Eisenstange zu sehen, wie er versuchte, die türkischen Gewalttäter in Schach zu halten. Diese Filmausschnitte seien vom Militär nicht zur Veröffentlichung freigegeben worden, weil sie für die betroffenen Soldaten „zu peinlich“ seien.

Der größte Fehler der Israelis lag offenbar an mangelnder Aufklärung über gewisse Teilnehmer an der „Friedensflotte“, was zu einer Kette falscher Entscheidungen und schließlich auch zum Tod von neun der gewaltbereiten Schläger führte. honestlyconcerned.info

What the videos don’t show, however, are several curious aspects Israeli authorities are now investigating. First, about 100 of those detained from the boats were carrying immense sums in their pockets — nearly a million euros in total. Second, Israel discovered spent bullet cartridges on the Mavi Marmara that are of a caliber not used by the Israeli commandos, some of whom suffered gunshot wounds. Also found on the boat were propaganda clips showing passengers “injured” by Israeli forces; these videos, however, were filmed during daylight, hours before the nighttime operation occurred. nytimes.com

On the one hand there was medical equipment aimed to help ease the suffering of Gaza’s sick and handicapped, and on the other there were knives, slingshots and night vision goggles, which indicate hostile goals. [...]

Also found on the ships were materials specifically banned by the Israeli authorities, such as cement and metal rods, which Israel fears may be used by Hamas and other terrorist organizations to build bunkers and weapons. [...]

The fact that all the weapons and military supplies that the army uncovered were found on a single ship, the Mavi Marmara, indicates that perhaps just a few of the flotilla’s participants were in on the plans to violently attack boarding soldiers, while the rest of the participants were sincere in their desire to send aid to Gaza. Jerusalem Post

Es ist zu erkennen, dass ein Teil der Besatzung, einfach anti-israelisch war, und man den Konvoi nicht als friedfertig bezeichnen kann, sondern nur teilweise friedfertig. Der aggressive Teil war ein Teil des ganzen Konvois.

Und damit ist ihre Taktik aufgegangen, die Israelische Flotte geht gegen Agressive vor, und die Medien berichten Israel geht gegen friedliche Helfer vor, in dem sie zwischen den 2 Teilen des Konvois nicht unterscheiden.

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Geld sparen
Sonntag, den 06. Juni 2010 um 09:27 Uhr

Der Bund muss Geld sparen.

Zwei Milliarden Euro sollen allein dadurch gespart werden, dass die Bundesagentur für Arbeit Leistungen an Arbeitslose künftig vermehrt nach eigenem Ermessen verteilen kann und nicht mehr durch gesetzliche Vorgaben gebunden sein wird. Im Jahr 2014 könnte diese Maßnahme dann schon sechs Milliarden Euro oder mehr bringen. Spiegel

Ich frage mich warum man darauf nicht schon früher gekommen ist. Man kann mit Willkür Geld sparen. Heutzutage muss der Bund das notwendige Geld, dass die Arbeitlosen zum Leben brauchen, geben, und so spart der Bund Geld, in dem er dem einen oder anderen kein Geld mehr gibt. Ist das nicht genial? Dann werden alle Angst haben mit nichts dazustehen, und sich schneller eine Arbeit suchen, aber die Bundesangentur kann sagen dass sie allen das notwendige Geld geben. Gesetze, wir braucht die? Der Mitarbeiter muss nach Lust und Laune entscheiden können, und der Bund kriegt seine Milliarden. Und der Bedürftige kann auch nicht dagegen klagen.

Aber man sollte natürlich diese Idee auch weiter verfolgen und ausweiten. Man könnten langwierige Prozesse verkürzen, in dem die Richter sich nicht an die Gesetze halten müssen. Das Bundesverfassungsgericht wird obsolet, => noch mehr Geld gespart. Und dann werden auch keine Gesetze, die vom Bundestag beschlossen worden sind, ungültig und als verfassungswidrig erklärt. Und natürlich würden wir Arbeitsplätze schaffen, denn wir bräuchten mehr Polizisten, um gegen die Gewalt vorzugehen, gleich nachdem "Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte" stärker bestraft wird.

Wäre das nicht einfach herrlich?

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Horst Köhler
Montag, den 31. Mai 2010 um 12:01 Uhr

Wer hätte das gedacht, Horst Köhler tritt von seinem Amt als Bundespräsident zurück. Und zwar aufgrund eines Interviews beim Deutschlandfunk.

Meine Einschätzung ist aber dass wir insgesamt auf dem Wege sind doch auch in der Breite der Gesellschaft zu verstehen dass ein Land unserer Größe, mit dieser Aussenhandelsorientierung und damit auch Aussenhandelsabhänigkeit auch wissen muss, dass im Zweifel, im Notfall auch militärischer Einsatz notwendig ist um unsere Interessen zu wahren. Zum Beispiel: Freie Handelswege. Zum Beispiel: ganze regionale Instabilitäten zu verhindern, die mit Sicherheit dann auch auf unsere Chancen zurückschlagen, negativ, durch Handel Arbeitsplätze und Einkommen.

Das Interessante aber an der ganzen Sache ist, dass der Deutschlandfunk das Interview zwar machte, auf der Hauptseite aber nur eine Zusammenfassung bereitstellte, das Original aber nur irgendwo tief im Archiv. Die etablierten Medien griffen diese Sache zuerst gar nicht auf, aber im Internet muss man nicht bei einer Zeitung arbeiten, um auf dies aufmerksam zu machen, so machte dies seit Samstag den 22. in Blogs die Runde. Die Tageschau fing es erst am Freitag den 28. auf, die Süddeutsche hatte das Interview schon am 23. entdeckt, doch sie sahen nicht den Konflikt mit dem Grundgesetz, sondern mehr dass Horst Köhler den Bundeswehrsoldaten den Siegeswillen in Zweifel zog.

Seine Absicht war, mit einem Zwischenstopp in Afghanistan den Soldaten im Camp Marmal den Rücken zu stärken - und in Deutschland mehr Respekt für den Einsatz einzufordern. Seine Wirkung war: Enttäuschung. Süddeutsche

Aber die Süddeutsche hatte da Recht, es war wirklich enttäuschend, dass der Bundespräsident von Deutschland wirtschaftliche Interessen mit Krieg wahren will.

Die Kritik geht aber so weit, mir zu unterstellen, ich befürwortete Einsätze der Bundeswehr die vom Grundgesetz nicht gedeckt wären. Diese Kritik entbehrt jeder Rechtfertigung. Sie lässt den notwendigen Respekt für mein Amt vermissen. Erklärung von Bundespräsident Horst Köhler

Wenn er doch zurück tritt, hatte ich gedacht, würde er zugestehen, dass seine Position gegen das Grundgesetz war. Aber nichts davon zu sehen! Meiner Meinung nach, ist der Rücktritt richtig, auch wenn er aus anderen Gründen von seiner Seite stattfand.

Zwar hat er tatsächlich Militäreinsätze zur Sicherung Deutschlands Interessen nicht befürwortet, aber sie unter Umständen für notwendig erklärt, und dies ist für jemanden durch seinen Amtseid dem Grundgesetz verpflichtet ist, nicht verzeihlich.

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Fileboxes
Mittwoch, den 19. Mai 2010 um 14:01 Uhr

Mit Dateien arbeiten, ist eine der wichtigsten Funktionen eines Desktop. Oftmals muss man ein paar Dateien, die an verschiedenen Orten liegen, zusammen haben, um sie zu versenden, packen oder ähnliches. Nun muss man aber aufpassen, dass man alle Dateien auch markiert hat und keine vergisst. Um das zu vereinfachen gibt es Fileboxes :)

Nun ist es offensichtlich, dass all die Dateien eine Verbindung miteinander haben, entweder müssen sie gemeinsam versendet oder haben irgend eine andere Gemeinsamkeit. Auch hatte KDE4 den semantischen Desktop ausgerufen, so liegt die Möglichkeit dies eben zu nutzen nahe.

Wenn man also in die Filebox ein Datei rein wirft, bekommt diese die Eigenschaft, dass sie Teil der Filebox ist. In C++ sind das nicht mehr als 2 Zeilen Code. Wenn man nun den Inhalt der Filebox auflisten will, listetet man alle Dateien mit dieser Eigenschaft auf. So simpel das auch ist, so nützlich ist es auch.

Da das ganze noch in der frühen Entwicklung ist, fehlen viele Features noch, wie das automatische Hinzufügen von Dateien in Fileboxen, zb. von Downloads.

Der Source ist hier zu finden : http://github.com/metaxy/fileBoxes

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