| Definition des Menschen |
| Mittwoch, den 04. August 2010 um 07:15 Uhr |
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Es ist eine interessante Frage: Ab wann ist ein Mensch ein Mensch? Doch macht diese Frage überhaupt einen Sinn? Um das zu beantworten brauchen wir eine Definition, was ein Mensch ist. Wenn wir keine Definition haben, können wir zwischen Mensch und Nicht-Menschen nicht unterscheiden. Also haben wir die erste Voraussetzung: (1) Es gibt eine Definition, was ein Mensch ist. Es reicht jedoch nicht aus zu wissen dass wir eine Definition haben, wir müssen auch noch wissen wie sie aussieht. Wir haben eine Menge von Menschen, keiner von denen ist einem anderen gleich, und dennoch sind sie alle Menschen. Darum macht eine vollständige Beschreibung keine Sinn, denn sie würde immer nur auf einen Menschen zu treffen. Auch eine Definition durch Aufzählen aller Menschen macht in unserem Fall keinen Sinn, denn ständig sterben Menschen und werden geboren, diese Art der Definition schließen wir aus. Es wird ersichtlich. dass wir eine empirische Definition brauchen, welche die Gemeinsamkeiten aller Menschen aufzählt. (2) Die Definition ist empirisch. (3) Die Definition zählt die Gemeinsamkeiten aller Menschen auf, genannt Merkmale. (4) Diese Gesamtheit der Merkmale unterscheidet Mensch vom Nicht-Mensch. Wir beobachten also eine große Menge von Menschen,(die Lebewesen sind bei denen wir uns einig sind dass sie Menschen sind), und finden die Gemeinsamkeiten, die sie alle gemeinsam haben. Das ist eine empirische Definition. Wie ich schön früher dargelegt habe, ist eine Zygote ein Lebewesen, und sie entwickelt sich ständig weiter, bis es ein irgendwann ein erwachsener Mensch ist. (5) Eine Zygote lebt. (6) Eine Zygote entwickelt sich weiter. (7) Was sich aus der Zygote entwickelt, lebt auch und verändert sich. Nun gehen wir die Frage an: wann ist ein Mensch ein Mensch? Wir betrachten nun ein Lebewesen L. L ist zuerst ein Zygote und auf ihn treffen (5), (6) und (7) zu. Nun treffen die Merkmale auf L zu, seit es lebt, siehe (5), oder erst zu einem Zeitpunkt t, da L neue Merkmale bildet, da (6) und (7). (Den Fall, dass L kein Mensch ist betrachten wir nicht). Wenn erstens gilt, dann ist ein Mensch ein Mensch seit er lebt. Doch der zweite Fall ist der interessantere. Der besagt, dass es Lebewesen gibt, die zuerst keine Menschen sind, und dann Menschen werden. Und da kommen wir auf unsere Anfangsfrage. Wenn wir nun n Merkmale haben zum Zeitpunkt t, dann haben wir zum Zeitpunkt t-ε, n - m Merkmale mit m | m > 0 ∧ m ≤ n, ε > 0. Also ein Zeitpunkt davor wo L noch nicht alle Merkmale hat. Wenn n ≠ 1, dann führt dass zu einem Widerspruch, denn dann unterscheiden nur m Merkmale Mensch vom Nicht-Mensch, und dass ist ein Widerspruch zu (4). Bei n = 1, also bei einem einzigen Merkmal, gibt es ein ε > 0 wo sich L bei t - ε und L bei t sich um ein Merkmal unterscheidet, dass aber sich vom dem Merkmal aus der Definition unterscheidet, und es somit ein Widerspruch zu (3) und (4) ist. Ein Beispiel: Es gibt genau ein Protein dass eine Menschen vom Nicht-Menschen unterscheidet, dieses Protein hat jeder Mensch. Es wird jedoch erst im 4.Monat gebildet. Das Protein ist aber nicht auf einmal da, sondern wird hergestellt, da macht also die letzte Bindung, den Unterschied und das ist ein Widerspruch. Wie sehen also, dass Merkmale wenn sie erst ab einem bestimmten Zeitpunkt da sind, zu einem Widerspruch führen. Man kann dieses Problem damit lösen, indem man sagt, dass die Definition die Merkmale aufzählt, die dieses Lebewesen hat, wenn es ausgewachsen ist. Das ist auch kein Problem da der Bau fast vollständig in der DNA gespeichert ist, und L diese DNA seit dem Beginn hat. Es steht also fest, seit es lebt, dass ein Mensch sein wird, und auch die Merkmale haben wird. Und aufgrund dessen, kann man die Voraussetzung (4) wie folgt abändern: (4) Diese Gesamtheit der Merkmale welcher er hat wenn er ausgewachsen ist unterscheidet Mensch vom Nicht-Mensch. Das "ausgewachsen" kann man mit einem beliebigen Zeitpunk austauschen, bei dem alle notwendigen Merkmale vorhanden sind. So weit ich es überblicke, waren alle meine Schritte logisch. Der einzige Punkt wo diese Argumentation angreifbar ist, ist dass es eine nicht-empirische Definition gibt, die besser und brauchbar ist. Man müsste also eine Definition geben, die nicht auf Merkmalen basiert, und die zu einem anderen Schluss kommt als meine Argumentation Meine Schlussfolgerung ist: Mensch sein beginnt mit Lebend sein. =-=-=-=-= |
