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Doping
Samstag, den 27. Februar 2010 um 14:17 Uhr

Eine neue Genanalyse soll nun Gen-Doper entdecken. Jedoch werden die Doper immer neue Wege finden, sich einen unlauteren Vorteil gegenüber anderen Sportlern zu verschaffen. Und da es um Geld und Ehre geht, sind ihnen die gesundheitlichen Konsequenzen egal.

Auch gegen die neuen Doping-Methoden werden Mittel zur Erkennung entwickelt werden, auch wenn mit einem zeitlichen Abstand. Das Katz-und-Maus Spiel wird immer so weiter gehen. Aber wenn die Methoden zur Erkennung immer mehr werden, steigt das Risiko für jeden Sportler, fälschlicherweise gesperrt zu werden. Mathematisch gesehen ist, wenn bei jedem Test ein bestimmte Fehlerquote vorhanden ist, die Wahrscheinlichkeit höher bei einem durchzufallen, je höher die Anzahl der Test ist.

Ich befürchte, dass es soweit gehen wird, dass die Sportler einen lückenlosen Nachweis aller Blut und DNA-Werte haben müssen, um bei sportlichen Veranstaltungen auftreten zu müssen. Diese Tatsache wird Sportler davon abschrecken, den Sport professionell zu betreiben, da falls man mal zu viel Kaffee getrunken haben ohne dies anzugeben, sie sich fürchten müssen öffentlich bloßgestellt zu werden.Und da die bösen Sportler bereit sind so weiter zu machen, sehe ich es genau so kommen.

Was auch schade ist, dass oft Sportler, welche mal etwas außergewöhnliches schaffen, des Doping bezichtigt werden, ohne jegliche Grundlage. Nicht nur von Medien, aber auch den gewöhnlichen Leuten, bei denen es sich eingebürgert, dass jeder super Sportler dopt.

Weitere Links:

Goldmedaillen und Weltrekorde nur durch Doping?

Doping auch im deutschen Spitzensport

Wettlauf zwischen Hase und Igel

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