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metaxy blog
Placebo
Donnerstag, den 06. Mai 2010 um 14:53 Uhr

Als erstes möchte ich sagen, dass Krankheiten nicht einfach etwas unangenehmes sind. Manche Menschen, die in Deutschland aufgewachsen sind, mögen das Risiko verschätzten an einer Krankheit zu sterben. Bei ihnen sterben die Menschen im Flugzeug, im Altersheim oder an Krebs. Doch sterben jedes Jahr 20000 Menschen in Deutschland an Infektionen. Es sind keine Krankheiten, die man durch feste Überzeugungen verschwinden lassen kann. So sterben jedes Jahr an Atemwegserkrankungen ca. 4 Mio. Menschen, vor allem Kinder, an AIDS 3 Mio., an Durchfallerkrankungen 2 Mio., insgesamt über 14. Mio Tote durch Infektionskrankheiten.

Und schlimm wird es, wenn solche Krankheiten mit Placebos behandelt werden. Bei ihnen hat das Placebo bei Rückenschmerzen geholfen, so denken sie, hilft es auch bei AIDS.

Placebos, eine Ausnahme

Placebos, also ich meine damit Medikamente, welche Patienten verabreicht werden gegen Krankheiten, sollten immer die Ausnahme sein. Erstens ist der Wirkungsbereich der Placebos stark eingeschränkt, insbesondere auf die Schmerztherapie, Depressionen, Stress oder allgemein auf psychsomatischen Krankheiten.

Dort könnte ich es mir vorstellen dass Placebos angewandt werden, aber auch nur dann, wenn es keine Folgeschäden entstehen können, falls mit Placebos behandelt anstatt mit echten Medikamenten.

Auch können Placebos nicht im großen Umfang genutzt werden, denn wenn die Menschen es wissen, geht ihre Wirkung verloren, und dazu das Vertrauen zu den Ärzten.

Placebos sind keine Heilmittel, sie werden es auch niemals sein. Sie geben denn Menschen das Gefühl beachtet und behandelt geworden zu sein und dass dies sich auf die Schmerzempfindung auswirkt, ist wissenschaftlich nachgewiesen. Placebos heilen nicht, aber natürlich hat der Körper Kontrolle über sich selbst. Wenn fest glaubt, dass einem die Haare ausfallen, fallen die Haare auch wirklich aus. Aber falls der Körper nicht mit einem Erreger oder Tumor fertig wird, hat er ja keine Kontrolle darüber, und kann sich nicht heilen. Und man sollte keinesfalls dann versuchen solche Krankheiten mit Placebos zu heilen.

Es darf auch auf keinen Fall so sein, dass Patienten bei einer Vergiftung den Verdacht haben, dass sie doch kein Gegengift bekommen haben, denn da tritt der Nocebo-Effekt ein. Bei ihnen könnte dann der Körper negativ reagieren, und die Wirkung des Gegengiftes schwächen.

Natürlich wären Placebos bei Erkältungen, wo man nicht gleich Antibiotika will, nicht schlecht, doch da helfen ganze normale Hausmittel und Konsorten besser, denn bei Placebos ist ja das Problem, dass sie nicht im großen Umfang genutzt werden sollten. Auch bei Erkältungen ist es so, dass man sich darauf einstellen kann, dass man gesund werden will, im Gegensatz zu Depressionen.

Tiere und Placebos

Dass der Placeboeffekt sogar bei Kleinkindern und Tieren wirkt, haben ebenfalls einige Studien belegt. Nach Ansicht der Wissenschaftler könnte dies beispielsweise dadurch erklärt werden, dass sich die positive Erwartungshaltung der Eltern oder des Tierhalters nonverbal überträgt. Gleichzeitig wirkt sich vermutlich auch eine erhöhte Zuwendung und Aufmerksamkeit positiv aus. - scinexx - Alles nur Placebo?

Ich glaube das Zitat sagt schon alles. Placebos haben keine Wirkung, nur die Tatsache, dass sie verabreicht werden, hat eine Wirkung.

Stress und Krebs

Für die Entstehung von Krebs konnten dagegen eindeutige Zusammenhänge nicht gefunden werden. In den letzten Jahren wurden mehrere Untersuchungen an großen Bevölkerungsgruppen nach langen Beobachtungszeiträumen abgeschlossen: Weder nach anhaltendem Alltagsstress noch nach einmaligem außergewöhnlichem Stress wie etwa dem Tod eines Kindes waren Krebserkrankungen häufiger aufgetreten. - Krebsinformationsdienst

Auch hier sagt das Zitat schon alles.

Zu sagen ist auch, dass bei Krebs-Patienten manchmal Placebos als Nebentherapie angewendet werden.

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1 Million Giraffen
Donnerstag, den 06. Mai 2010 um 04:57 Uhr

Wann hast zum letzten Mal auf einem echten Blatt Papier was gemalt? Male nun doch eine Giraffe und zeige sie auf onemilliongiraffes.com!

 

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Opera 10.53 Beta 1 für Linux
Dienstag, den 04. Mai 2010 um 12:56 Uhr

Eine Linux-Version von Opera 10.53 ist nun auch endlich veröffentlicht, zwar als Beta, läuft aber ohne Probleme.

Was mir jedoch fehlt, ist eine Software um zwischen Opera, Firefox und Konqueror Lesezeichen zu synchronisieren.

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Ursache der Grundlage
Freitag, den 30. April 2010 um 13:55 Uhr

Mathematik hat keine Grundlage.

Was wäre nun die Forderung an mich? "Beweisen sie das." Nun ist ein Beweis eine Ableitung eines Urteils aus als wahr geltenden Voraussetzungen (Prämissen), Axiomen oder Definitionen. Und um etwas in der Mathematik zu beweisen, müsste ich mich der Grundlagen der Mathematik bedienen, also der Prämissen oder Axiome, um zu beweisen dass es sie nicht gibt. Ich kann also nicht beweisen, dass die Mathematik keine Grundlage hat(1). Also: Aufgrund der von mir genutzten Grundlage der Mathematik, beweise ich, dass ich nicht beweisen kann, dass es keine Grundlage existiert.
Wie sehen nun, dass man die Mathematik nicht angreifen kann, man kann sie nicht zerstören, sie existiert, weil sie existiert.

Nun ist aber auch die Grundlage der Mathematik unverstanden, gerade weil es eine Grundlage ist. Denn sie besteht aus Axiomen, welche unbewiesen Aussagen sind, wir können also nicht erklären warum sie so sind, und somit haben wir auch nicht verstanden weshalb sie so sind.

Das wissenschaftliche Weltbild ist streng kausal, dort folgt alles dem Prinzip: Ein Ereignis A ist die Ursache für die Wirkung B, wenn B von A herbeigeführt wird. Doch da wirft sich auch das Problem mit der ersten Ursache auf: Wenn es eine erste Ursache gibt, ist diese Ursache eine Wirkung, die von einer Ursache davor herbeigeführt wurde. Also ist diese Ursache nicht die erste. Der Widerspruch wird gelöst, in dem die erste Ursache nicht kausal sei. Dies ist auch eine Art von Axiom, welche man nicht begründen kann, und somit auch nicht verstehen kann. Wieso das alles ist, können wir nicht ergründen, wir müssen es hinnehmen. Folglich darf ich sagen, dass weder Evolutionstheorie noch irgendeine Theorie, welche kausal ist, nicht begründen kann woher wir kommen. Und ja, ich bin mir bewusst, dass ich den Urknall, die Entstehung von Materie, die Supernovae, die Urwolke, das Sonnensystem, und die Erde ausgelassen habe, indem ich die Evolutionstheorie nannte, aber sie ist die Theorie, die am häufigsten von gebildeten Menschen benutzt wird, um unsere Herkunft zu begründen.

Woher hast du den Luftballon?

Ich habe ihn, indem ich ihn aufgeblasen habe.

Man versucht zwar zu erklären, wie der Luftballon aufgeblasen wurde, aber macht es einen Unterschied ob der Luftballon schon aufgeblasen war, oder erst aufgeblasen werden musste? Ich denke schon, denn wenn die Menschen denken, sie haben eine Erklärung woher der Luftballon kommt, ändert sich ihr Denken erheblich, obwohl sie nur eine Erklärung haben, dass es möglich wäre, dass sich die Quantität der Luftmoleküle erhöht hat. Es ist aber auch nicht so, dass man bis jetzt nicht die Erklärung hat, obwohl man ihr ganz nahe ist, sondern dass man eine solche kausale Erklärung niemals liefern wird können. Passend dazu: http://abstrusegoose.com/79

Denn da es nicht kausal gewesen sein konnte, kann man es einfach nicht sagen wie es war. Man weiß nicht warum und wieso, denn "warum" setzt Kausalität voraus.

Man sollte übrigens die BCS-Theorie benutzen um zu erklären woher wir kommen, anstelle der Evolutionstheorie, denn beide eignen sich genau so gut und sind einander ebenbürtig. Beide sind Theorien, beide könnten sich als falsch raus stellen, doch eine wird öfters missbraucht.

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Zeitinvarianz und Placebos
Dienstag, den 27. April 2010 um 11:32 Uhr

Als ein Kommentar zu: http://www.10000faces.de/mukz/?p=537

Als erstes möchte ich sagen, dass ich allgemein zu Esoterischem/Pseudowissenschaft sehr kritisch eingestellt bin.

Es ist auch eine Methodik bei Esoterikern/Pseudowissenschaftlern zu beobachten, dass sie Begriffe aus den Naturwissenschaften, vor allem aus der Physik, verwenden, ohne dass die Verwendung der Definition gerecht wird. Sie entlehnen also Begriffe, was an sich nicht verwerflich ist, aber definieren sie niemals neu. Sehr beliebt sind Energie, Schwingungen, Frequenz. Dadurch verleihen sie ihren Aussagen einen wissenschaftlichen Anstrich.

Kommen wir nun zu "Gott ist die Energie in allem Lebendigem", das hört sich für höchst verdächtigt an. Gott ist die Größe, die aufgrund der Zeitinvarianz der Naturgesetze erhalten bleibt, in allem Lebendigem. Hmm, höchstwahrscheinlich ist also damit nicht die Energie aus der Physik gemeint, aber eine alternative Definition findet man nicht. Für einen Durchschnittsbürger hört sich das aber irgendwie wissenschaftlich an, Energie ist wichtig, und die Energie die in allem Lebendigen ist, ist Gott, Doch ohne eine Definition von Energie, hat das alles keinen Aussagewert. Wenn man nun aber Energie in diesem Kontext nicht definieren kann, wozu verwendet man es überhaupt?

Auch hatte sich Schoppenhauer, meiner Meinung nach, trefflich zum Pantheismus geäußert:

„Ein unpersönlicher Gott ist gar kein Gott, sondern bloß ein missbrauchtes Wort, ein Unbegriff, eine contradictio in adjecto, ein Schiboleth für Philosophieprofessoren, welche, nachdem sie die Sache haben aufgeben müssen, mit dem Worte durchzuschleichen bemüht sind.“

– Arthur Schopenhauer: Parerga und Paralipomena I

So könnte man Gott auch einfach Leben nennen, wenn es die Energie ist die in allem Lebendigem ist, und die die Lebenskraft gibt.

Weiterhin ist zu erwähnen, dass die Akupunktur nicht in geringster Weise wissenschaftlich bestätigt ist. Akupunktur ist nur ein gefährlicher Placebo. Näher muss ich es wohl nicht erläutern, obwohl: Wusstet ihr, dass treue Placebos besser wirken als billige? Auch nicht nachgewiesen ist eine Verbindung zwischen Zwillingen.

Ich bin auch der Meinung, dass ein Mischmasch aus Wissenschaft und etwas darüber, einen dazu verleitet zu denken, dass das was man sich zusammengereimt hat, wäre wissenschaftlich. Nicht-Wissenschaftlich bedeutet aber nicht gleich schlecht oder böse, sondern nur dass es sich in einem anderen System befindet, aber man darf es auf keinen Fall als rational bezeichnen. Meiner Meinung nach ist auch im Allgemeinen der Atheismus, Deismus oder Pantheismus unwissenschaftlich.

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Inselberggletscher
Samstag, den 17. April 2010 um 15:14 Uhr

Weniger Ausstoß von CO2 wenn 60 % des Flugverkehrs lahmliegen: 206465 Tonnen. Mehr Ausstoß von CO2 wenn der Eyjafjallajökull ausbricht: 7412 Tonnen. Siehe informationisbeautiful.net

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{trans-1,4-Bis[(4-pyridyl)ethenyl]benzene}
Sonntag, den 21. März 2010 um 15:54 Uhr

"{trans-1,4-Bis[(4-pyridyl)ethenyl]benzene}(2,2‘-bipyridine)ruthenium(II) Complexes and Their Supramolecular Assemblies with β-Cyclodextrin". In der anorganischen Chemie ist es eben schwer aus der Formel die Struktur zu sehen:

Jedoch verhältnismäßig einfach zu merken. Aber zu einem Experten wird man auch nicht durch studieren.

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